Tourismus - Daijuji Temple: include $_SERVER['DOCUMENT_ROOT'].'scripts/script.php'; ?>
Daijuji ist eine der wichtigsten Geschichtsstätten in Okazaki. Der in 1475 gegründete Tempel enthält viele Gegenstände von kultureller Wichtigkeit und steht auf der Liste der kulturellen Attraktionen der Stadt ganz weit oben. Der Daijuji Tempel ist in Japan vor allem wegen seiner Verbindung zu Tokugawa Ieyasu (1543-1616) berühmt.
Der Taho-Turm
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Daijuji war ein bevorzugter Tempel während der langen Tokugawa-Regierungszeit. Der Tempel wurde von den Vorfahren des Tokugawa-Klans, den Matsudairas, gegründet. Diese Familienverbindung machte den Tempel für Tokugawa Ieyasu schon wichtig, aber nicht zuletzt kann man auch sagen, dass der Tempel Tokugawas Leben rettete. Nach der Rückkehr nach Okazaki wurde Tokugawa Ieyasu in viele Scharmützel mit der militanten Ikko-Sekte verwickelt und fand sich schliesslich mit einer Gruppe seiner Anhänger isoliert in der Nähe des Daijuji Tempels wieder. Dort Schutz suchend, war er entschlossen vor den Gräbern seiner Vorfahren rituellen Selbstmord zu begehen. Da schritt Toyo, ein Priester, ein und gab Ieyasu den Ratschlag nicht die Hoffnung aufzugeben und las ihm aus dem Text einer Sutra vor: Enriedo Gongujodo. Übersetzt heisst das: Verlasse das verkommene Land, folge der friedlichen Welt. Toyos Rat folgend ritt Ieyasu aus dem Tempel und gelangte sicher ins Schloss zurück.
Der Taho-Turm
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Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Tempelanlagen ist der "Taho Tower". Der Turm wurde von Ieyasus Grossvater 1525 erbaut. Er besteht auf zwei Strukturen, einer rechteckigen und einer runden, und wird als eine der schönsten Pagodas in der Region betrachtet. Ein interessanter Zusatz zum Turmgarten ist der Steinweg, der den Pfad von Bhuddas Leben symbolisieren soll. Gleich anschliessend an den Turm befindet sich der Friedhof der Matsudairas, eine weitere wichtige Stelle im Tempel. Hier befinden sich die Gräber der Vorfahren des Tokugawa-Klans, das älteste Grab acht Generationen vor Ieyasus Vater. Diese Gräber wurden von Ieyasu 1602 errichtet.
Die Gräber der Vorfahren des Tokugawa-Klans
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Eine weitere Sehenswürdigkeit im Tempel sind die Wandschirmmalereien des anerkannten Künstlers Reizei Tamechika (auch Okada Takechika gennant, 1823-1846). Tamechika studierte die alte Kunst des Yamato-e ("e" bedeutet Bild), ein Stil japanischer Malerei, der stark vom Buddhismus beinflusst war. Diese Art von Kunst war in Japan im 12. und 13. Jahrhundert wichtig und wurde von den chinesischen T'ang Gemälden inspiriert. Reizei Tamechika war teilweise verantwortlich für die Wiederentdeckung der Yamato-e-Gemälde. Viele Gemälde von Tamechika können im Tempel betrachtet werden.
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Das Tempelgebäude
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Die meisten Leute könnten sich evt. auch für die "ihai"-Halle interessieren. "ihai" sind Gedenktafeln der Generation von Tokugawa Shoguns, deren Ausmasse der Grösse des Shoguns im wahren Leben entspricht. Ieyasus Tafel befindet sich dort, wie auch die des sehr bekannten Tokugawa Yoshimune (1684-1751). Yoshimune war der achte Shogun der Tokugawa-Dynastie und einer der grössten Herrscher Japans. Er leitete wichtige Reformen in der Regierung ein. Einige kennen seinen Namen vielleicht aus der Serie "Abarenbo Shogun" (Brutaler Shogun). In derselben Halle steht auch eine hölzerne Statue von Ieyasu, geschnitzt während der Regierungszeit von Tokugawa Iemitsu, Ieyasus Enkel. Die Statue zeigt Ieyasu im Alter von 73 Jahren.
Tokugawa Iemitsu liess 1641 auch das beeindruckende Sanmon-Tor und den Bell-Turm bauen. Im Tor aufbewahrt sind drei Bilder von Buddha und hölzerne Statuen von 16 seiner Schüler. Die Kaligrafien wurde von Kaiser Gonara (1536-57) gemalt und das Tor wird als Kulturgut betrachtet. Wer aus der Haupthalle des Tempels durch das Tor hindurchschaut, kann in der Ferne Schloss Okazaki sehen, umrahmt vom Tor. Sogar noch heute verbietet die Bauordnung der Stadt hohe Gebäude, die diese Sicht unterbrechen würden.
Das Sanmon-Tor
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Wie komme ich dorthin:
Der Turm von Schloss Okazaki durch das Sanmon-Tor hindurch gesehen
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